MATURA WAS NUN

Beratung macht sicher

Wer nach der Matura die beste Bildungschance für sich nützen will, muss seine eigenen Stärken kennen und die Anforderungen, die im Berufsleben warten. MaturantenberaterInnen können helfen, über beides Klarheit zu gewinnen. „Trampolin“ haben sie ihre wichtigsten Tipps verraten.

Der Bildungsweg soll nicht zum „Holzweg“ werden. Deshalb ist gerade nach der Matura Realitätssinn gefragt. Fehleinschätzungen und Vorurteile sind ebenso fehl am Platz wie Ängste oder Utopien. Vor allem braucht man Klarheit über die wichtigste aller Fragen: Was kann ich gut, wo liegen meine Stärken und was macht mir Spaß? Klingt einfach, doch nicht alle MaturantInnen sind sich da wirklich sicher. Hilfe bieten ganz spezielle Tests und danach ein ausführliches Gespräch mit einem der geschulten MaturantInnenberater. So kann sehr genau herausgefiltert werden, wofür man tatsächlich besonders gut geeignet ist und welche Art von Tätigkeit einem gleichzeitig auch Freude bereitet. Beide Aspekte sind enorm wichtig bei der Ausbildungs- und Berufswahl – sonst wird es ein kurzes Glück.

Mehr Möglichkeiten als man denkt

Ist der Schnittpunkt von Fähigkeiten, Interessen und Persönlichkeit erst mal gefunden, gehen manchen MaturantInnen die Augen über. Denn das Bildungsteam kennt Dutzende Ausbildungen und Berufschancen, von denen Normalsterbliche noch nicht einmal gehört haben. Fast alle MaturantInnen schätzen die Zahl der Möglichkeiten, die sich ihnen bieten, viel zu gering ein.

Das BeraterInnenteam weiß aber genau, wo man seine speziellen Fähigkeiten und Interessen vereinen könnte, welche Sparten (Medizintechnik, Biotechnologie, Sozialmanagement etc.) in den nächsten Jahren besonders nachgefragt sein werden, welche Berufsbilder sich gerade erst entwickeln und wo besonders gute Aussichten bestehen, einen attraktiven Job zu bekommen. Und vor allem können die ExpertInnen eines: konkret sagen, was einen erwartet und was erwartet wird. Denn auch darüber machen sich viele junge Menschen, die auf der Suche nach dem richtigen Beruf sind, kaum realistische Vorstellungen.

Die eigenen Erwartungen an den künftigen Beruf, so berichten die BeraterInnen, malen sich viele MaturantInnen etwas zu rosig aus: Einen auf Jahrzehnte sicheren und prestigeträchtigen Job mit gutem Verdienst, fixen Arbeitszeiten, ohne große Auslandsaufenthalte und das ganze in einer Firma direkt vor der Haustür gibt es nämlich nur im Traumland, nicht aber im Österreich des 21. Jahrhunderts. Die Berufswelt verlangt Flexibilität – zeitlich ebenso wie örtlich. Daher sollte man seinen Studienoder Arbeitsplatz zum Beispiel nicht danach auswählen, wo das Nachtleben toll oder die große Liebe möglichst nahe ist, sondern stets nach dem Grundsatz der eigenen Chance – auch der Chance, schon während der Ausbildung Erfahrungen und Praxis zu sammeln.

Auf die eigenen Stärken vertrauen

Ein wenig unrealistisch denken viele aber auch über die künftigen Anforderungen, die im Arbeitsleben an sie gestellt werden. Hier sind Furcht und Angst vorm Versagen völlig fehl am Platz: Denn kein Unternehmen nimmt (auch wenn Jobinserate oft danach klingen) ausschließlich Wunderwuzzis, die alles können, viel Erfahrung haben, rund um die Uhr arbeiten und superbillig sind. Aber Engagement, Lernbereitschaft und Flexibilität sind heute gefragter denn je. Teamfähigkeit und Hausverstand schaden ebenfalls nicht.

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MaturantInnenberatung
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