IM SIEBTEN JOBHIMMEL

Wie begehrt TechnikerInnen am Jobmarkt sind

Während in vielen Branchen Jobs für junge Menschen Mangelware sind, sieht das in technischen Berufen ganz anders aus: Es gibt viel mehr Stellenangebote als AbsolventInnen von Fachhochschulen oder technischen Universitäten.

Der Wunsch nach einem sicheren Arbeitsplatz – auf der Wunschliste der ÖsterreicherInnen an zweiter Stelle nach Gesundheit – geht für TechnikerInnen so gut wie immer in Erfüllung. Die einzige Jobsorge, die sie haben können, ist die Qual der Wahl. Denn gut augebildete AbsolventInnen technischer Universitäts- und Fachhochschulstudien können meist unter mehreren Jobangeboten wählen. In einer aktuellen Umfrage haben 60 Prozent aller technisch orientierten Firmen in Österreich angegeben, dass sie momentan Probleme haben, genügend TechnikerInnen, NaturwissenschafterInnen und WirtschaftsingenieurInnen zu finden. Besonders groß ist die Nachfrage derzeit in der Sparte „Informationstechnik und Software“, aber auch Elektrotechnik- und Maschinenbauunternehmen suchen ständig junge Fachkräfte. Fast ebenso groß ist die Nachfrage in der Wachstumsbranche „Anlagenbau und Umwelttechnik“, in der auf die StudienabgängerInnen besonders spannende Aufgaben und Projekte warten.

Mehrfachkompetenzen erhöhen Chancen

Immer gefragter in der Wirtschaft sind Fachkräfte mit so genannten Querschnittskompetenzen, also Uni- oder FH-AbgängerInnen, die nicht nur in einem technischnaturwissenschaftlichen Fach gut ausgebildet sind, sondern auch Fremdsprachen beherrschen. Auch wirtschaftliche Kenntnisse, organisatorische Fähigkeiten und Kompetenzen in Prozess- und Ablaufmanagement sind gefragt. Genau in diesen Bereichen kommt mittlerweile bereits jede(r) dritte TechnikerIn in Österreich zum Einsatz – und es sind nicht selten die bestbezahlten. Dahinter rangieren die Forschungs- und Entwicklungsabteilungen der Unternehmen, die immerhin jede(n) achten TechnikerIn in Österreich ein abwechslungsreiches Arbeitsumfeld bieten.

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