Ein Radlader geht um die Welt

Ob auf einer Großbaustelle in Asien oder Amerika: Radlader der Firma Liebherr sind überall auf der Welt im Einsatz. Erzeugt werden sie nur im Werk Bischofshofen.

Wenn sich ein 7 Tonnen schweres Gerät auf vier Rädern in Bewegung setzt und die Baggerschaufel 17 Tonnen Erde greift, wirken enorme Kräfte. Das technische Know-how für die Produktion dieser kolossalen Baumaschinen hat Liebherr mit Teamwork und Innovationsbereitschaft erlangt.

Nur hier im Pongau erzeugt Liebherr, einer der größten Baumaschinenhersteller der Welt, diese Großgeräte für den weltweiten Export. Die Produktentwicklung – vom Prototypen bis zur Serie – ist zumeist Ingenieuren mit HTL-Matura oder Technikstudium vorbehalten. Gearbeitet wird natürlich in Teams. Den Technikern von Liebherr ist es jetzt gelungen, einen besonders energiesparenden Antrieb für die großen Radlader zu entwickeln. Sie setzen die Motorleistung nur dann voll ein, wenn sie tatsächlich gebraucht wird – und benötigen so um 40 Prozent weniger Treibstoff als Radlader anderer Hersteller.

Auch die Lehrlingsausbildung wird bei Liebherr groß geschrieben. In Bischofshofen kann man sechs verschiedene technische Berufe lernen. 2005 wurden elf Lehrlinge aufgenommen. Sie durchlaufen während ihrer Lehrzeit alle Bereiche des Betriebes. Wer sich für die Lehrlingsausbildung bei Liebherr interessiert, kann ein Schnupperpraktikum machen. 50 junge Leute haben pro Jahr die Chance, fünf Arbeitstage lang einen interessanten Beruf erlernen zu können.
„Viele ehemalige Lehrlinge haben inzwischen den Meister gemacht und sind jetzt Abteilungsleiter in der Fertigung, im technischen Kundendienst oder im Versuch“, erzählt Peter Schwaighofer, Personalchef im Liebherr-Werk Bischofshofen. „Grundsätzlich bevorzugen wir bei der Nachbesetzung von Führungspositionen wenn möglich immer eigene Mitarbeiter.“

Nur Teamwork bringt den Erfolg
In der Entwicklung und in der Fertigung wird in kleinen, überschaubaren Gruppen gearbeitet. Das bringt Liebherr im Wettbewerb mit anderen, oft wesentlich größeren Unternehmen entscheidende Vorteile: Kleine Gruppen sind schneller und effizienter bei der Umsetzung neuer Ideen. Der direkte Umgang miteinander beschleunigt die Verständigung und verkürzt die Wege.

Wichtig ist auch die oft internationale Zusammenarbeit mit Mitarbeitern in anderen Werken, um neueste Entwicklungen und Erfahrungen auszutauschen.„Auslandsaufenthalte sind dabei nicht selten“, sagt Personalchef Peter Schwaighofer.

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Neben HTL- und TU-Absolventen (Maschinenbau, Elektrotechnik, Elektronik sowie Wirtschaftsingenieurswesen) werden bei Liebherr auch zahlreiche Lehrlinge beschäftigt:
BaumaschinentechnikerInnen
MaschinenbautechnikerInnen
MechatronikerInnen
KFZ-TechnikerInnen
EDV-TechnikerInnen
ElektrobetriebstechnikerInnen

Schau nach bei: www.bic.at

Anmeldung für Schnupperpraktikum
peter.schwaighofer@liebherr.com

www.liebherr.com

Weltweit sorgen Liebherr Radlader für Erdbewegung.


Liebherr-Lehrlinge in Bischofshofen lernen Präzision.
© Liebherr